Die Königin von der Ruhr (Lübbe)

Seit dieser Woche ist er in den Buchhandlungen, mein Roman über Margarethe Krupp und die Gründung der Margarethenhöhe: „Die Königin von der Ruhr“, der bei Lübbe erschienen ist. Ich bin wie bei jedem neuen Buch ziemlich aufgeregt und freue mich gleichzeitig wie Bolle. Wie ich auf die Idee kam, über Margarethe Krupp (1854-1931) zu schreiben, weiß ich nicht mehr. Ich glaube, mich hat interessiert, woher die Margarethenhöhe ihren Namen hat und war erstaunt, dass die Gartenstadt in Essen nicht nur nach Margarethe Krupp benannt wurde, sondern dass diese auch Initiatorin der Siedlung war.

Es war gar nicht so leicht, mehr über sie zu erfahren, in Büchern über das Unternehmen Krupp taucht sie oft nur am Rande auf. Dabei hat sie nach dem Tod ihres Mannes von 1902 bis 1906 vier Jahre das Unternehmen als Treuhänderin ihrer minderjährigen Tochter Bertha das Unternehmen geleitet. Das ist in dem Roman ebenso Thema wie die Gründung der Margarethenhöhe, für die sie am Tag der Hochzeit ihrer Tochter eine Stiftung ins Leben gerufen hat.

Der Roman orientiert sich an historischen Daten, aber er erzählt auch, wie ich mir das Leben der Frau vorgestellt habe. Im Historischen Krupp-Archiv in Essen und im Landesarchiv Sachsen-Anhalt in Wernigerode habe ich unzählige Fotos, Briefe, Dokumente und sogar eine mit Margarethe Krupp erstellte Biografie gesichtet. Aber natürlich wollte ich auch eine spannende Geschichte schreiben, für die ich mir zum Glück für mich, zum Leid von Margarethe Krupp keine Hindernisse ausdenken musste. 🙂

Birgit Ebbert: Die Königin von der Ruhr. Lübbe 2023

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Pressereaktionen

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